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Virtuelle Hypnose

Virtuelle Hypnose

Eine vollwertige Hypnosesitzung, ohne, dass Sie Ihr eigenes Zuhause verlassen müssen! Diese Möglichkeit bieten Ihnen viele DVH-anerkannte Experten an, so dass Sie auch über eine größere Distanz hinweg Blockaden lösen und Ressourcen stärken können. Mit moderner Technik und einer präzisen Vorbereitung auf die Sitzung ermöglicht Ihr/-e HypnotiseurIn Ihnen somit den vollen Mehrwert eines individuellen Hypnosetermins, ohne, dass Sie physisch in der Praxis anwesend sein müssen. 

Damit Ihre Sitzung auch von vollem Erfolg gekrönt ist, finden Sie hier einige Information dazu, wie Sie sich optimal auf die virtuelle Sitzung vorbereiten können.

Termin per Telefon

Eine Sitzung per Telefon ist ein einfacher und bequemer Weg, einen Einzeltermin mit Ihrem Experten wahrzunehmen, ohne dass Sie selbst vor Ort sein müssen. Bitte prüfen Sie vor Ihrem Termin folgende Punkte:

  • Leitungsstabilität
    Bitte prüfen Sie vorab, dass Sie über eine stabile Telefonleitung verfügen, die auch ein längeres Gespräch zulässt. Falls Sie IP Telefonie (Telefonat über das Internet) nutzen sollten, bitten Sie andere Personen in Ihrem Haushalt / an Ihrer Arbeitsstelle / an Ihrem Internetanschluss gegebenenfalls darum, die Leitung während Ihrer Sitzung nicht zu sehr zu belasten und dass eine ausreichende Datenbandbreite zur Verfügung steht. Falls Sie eine Mobilverbindung (Handy) nutzen, prüfen Sie Ihren Telefonort bitte im Vorfeld, so dass Sie dort auch ein entsprechend starkes Verbindungssignal haben.

  • Gerätestabilität
    Falls Sie ein akkubetriebenes Gerät nutzen, stellen Sie bitte sicher, dass für die Dauer des Gesprächs ausreichend Energiereserven zur Verfügung stehen. Optimalerweise haben Sie einen Puffer von mindestens zweimal so viel Akkuladung, wie für den Termin zeitlich anberaumt ist.

  • Gesprächsqualität
    Kann man Sie während eines Telefonats gut hören und verstehen? Können Sie Ihren Gesprächspartner ebenso gut verstehen? Eine ordentliche Gesprächsqualität ist für einen erfolgreichen Termin wichtig. Prüfen Sie diesen Punkt gerne vorab auch in einem kurzen Telefonat mit einem Freund oder Familienmitglied.

  • Vermeiden von Störungen während der Sitzung
    Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie während Ihres Termins nicht gestört werden. Weisen Sie gegebenenfalls Kollegen, Familienmitglieder, Mitbewohner oder sonstige Personen in Ihrer Umgebung darauf hin, dass Sie keinesfalls gestört werden sollten. Haustiere können Sie vielleicht in einem anderen Raum unterbringen. Schalten Sie bitte Wecker, Telefone und Türklingel aus.

  • Diskretionsverpflichtung
    Bei einem Expertentermin handelt es sich um ein vertrauliches Gespräch, das in erster Linie von der entstehenden Gesprächsdynamik lebt. Bitte beachten Sie, dass ein solcher Termin weder als Audio, noch als Video, mitgeschnitten bzw. aufgezeichnet werden darf. Sollte eine Aufnahme dennoch erforderlich, sinnvoll oder zulässig sein, wird Sie Ihr Experte vor dem Termin oder zu Beginn des Termins entsprechend darauf aufmerksam machen.

  • Sicherheit während der Sitzung
    Bitte prüfen Sie im Vorfeld des Termins, dass brennende Kerzen gelöscht sind, der Herd ausgeschaltet ist, und keine sonstigen Stör- bzw. Gefahrenquellen bestehen - auch für den Fall, dass Ihr Termin länger wie vorgesehen dauert. 

Sollte während Ihres Termins mit Tranceprozessen gearbeitet werden, so kann es sein, dass Sie zeitweise die Augen geschlossen haben. Auch während einer Trance können Sie jederzeit die Augen öffnen, wenn dies (aufgrund von äußeren Umständen oder Ihres eigenen Wunsches) erforderlich sein sollte.

  • Headset
    Die Nutzung eines Headsets ist sehr zu empfehlen - so genießen Sie während Ihres Termins deutlich mehr Komfort. Falls Sie ein Headset oder Kopfhörer nutzen, sollten diese entweder kabelgebunden sein oder - ebenso wie unter dem Punkt Gerätestabilität - über mindestens zweimal so viel Akkureserve verfügen, wie für Ihren Termin vorgesehen ist.

Bitte laden Sie sich vor der Sitzung folgende PDF-Datei herunter (und drucken diese nach Wunsch auch aus). So können Sie Ihrem Experten zu Beginn des Termins hin noch einmal Rückmeldung geben, ob alle wichtigen Punkte beachtet wurden:
pdfCheckliste_Telefonhypnose.pdf129.55 KB

Termin per Video

Bei einem Online-/Videotermin handelt es sich um eine vollwertige Sitzung, die Sie bei Ihrer persönlichen Wunscherreichung bzw. individuellen Veränderungsarbeit unterstützen soll. Folgende Punkte sollten dabei beachtet werden:

  • Leitungsstabilität

    Bitte prüfen Sie vorab, ob Sie über eine stabile Internetleitung verfügen. Über z.B. speedtest.net können Sie Ihre Leitungskapazität messen. Dort können Sie auch entsprechende Apps für Smartphone, Tablet oder PC herunterladen, um Ihre Leitungsqualität im Verlauf zu messen und zu prüfen.

In Ihrem Router können Sie gegebenenfalls Prioritäten einrichten, so dass Ihr Videotelefonat bevorzugt behandelt wird. 

Bitten Sie andere Teilnehmer an Ihrem Internetanschluss gegebenenfalls, während der Dauer Ihrer Sitzung auf datenintensive Internetanwendungen zu verzichten - dazu zählen z.B. auch das Streaming von Medien und Online TV. 

Sollten Sie keine ausreichende Datenleistung haben, bzw. mit der Einrichtung / Konfiguration überfordert sein, bitten Sie bitte einen Freund, Kollegen, ein Familienmitglied oder einen IT-Experten um entsprechende Unterstützung.

  • Energiereserven / Akkuleistung

    Falls Sie ein akkubetriebenes Gerät nutzen, stellen Sie vorab bitte sicher, über ausreichend Energiekapazität zu verfügen - planen Sie hier mindestens die doppelte Akkureserve ein, wie zeitlich für Ihren Termin geplant ist. Alternativ dazu schließen Sie Ihr Gerät (Laptop, Smartphone oder Tablet) bitte an den Strom an.


  • Gesprächs- und Videoqualität
    Kann man Sie während eines Online-Videos gut sehen und hören? Hören und sehen Sie Ihren Videopartner ebenso gut? Bitte testen Sie dies vorab, z.B. in einem Test-Onlinevideo mit einem Freund oder Kollegen. Sorgen Sie bitte auch für ausreichend Beleuchtung während der Sitzung - dies kann zu einer deutlichen Verbesserung der Qualität führen.


  • Vermeiden von Störungen während der Sitzung
    Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie während Ihres Termins nicht gestört werden. Weisen Sie gegebenenfalls Kollegen, Familienmitglieder, Mitbewohner oder sonstige Personen in Ihrer Umgebung darauf hin, dass Sie keinesfalls gestört werden sollten. Haustiere können Sie vielleicht in einem anderen Raum unterbringen. Schalten Sie bitte Wecker, Telefone und Türklingel aus.


  • Diskretionsverpflichtung

    Bei einem Expertentermin handelt es sich um ein vertrauliches Gespräch, das in erster Linie von der entstehenden Gesprächsdynamik lebt. Bitte beachten Sie, dass ein solcher Termin weder als Audio, noch als Video, mitgeschnitten bzw. aufgezeichnet werden darf. Sollte eine Aufnahme dennoch erforderlich, sinnvoll oder zulässig sein, wird Sie Ihr Experte vor dem Termin oder zu Beginn des Termins entsprechend darauf aufmerksam machen. 


  • Sicherheit während der Sitzung
    Bitte prüfen Sie im Vorfeld des Termins, dass brennende Kerzen gelöscht sind, der Herd ausgeschaltet ist, und keine sonstigen Stör- bzw. Gefahrenquellen bestehen - auch für den Fall, dass Ihr Termin länger wie vorgesehen dauert. 

Sollte während Ihres Termins mit Tranceprozessen gearbeitet werden, so kann es sein, dass Sie zeitweise die Augen geschlossen haben. Auch während einer Trance können Sie jederzeit die Augen öffnen, wenn dies (aufgrund von äußeren Umständen oder Ihres eigenen Wunsches) erforderlich sein sollte.

  • Headset
    Die Nutzung eines Headsets ist sehr zu empfehlen - so genießen Sie während Ihres Termins deutlich mehr Komfort. Falls Sie ein Headset oder Kopfhörer nutzen, sollten diese entweder kabelgebunden sein oder - ebenso wie unter dem Punkt Energiereserven / Akkuleistung - über mindestens zweimal so viel Akkureserve verfügen, wie für Ihren Termin vorgesehen ist.

Bitte laden Sie sich vor der Sitzung folgende PDF-Datei herunter (und drucken diese nach Wunsch auch aus). So können Sie Ihrem Experten zu Beginn des Termins hin noch einmal Rückmeldung geben, ob alle wichtigen Punkte beachtet wurden:
pdfCheckliste_Videotermin.pdf304.39 KB

Hypnose und Religion

Ob Christ, dem muslimischen Glauben folgend oder einer der vielen anderen Religionen angehörend: Viele religiöse Menschen fragen sich, inwieweit die Hypnose mit ihrem Glauben kompatibel ist.

Die gute Nachricht zuerst: So gut wie keine größere Weltreligion ist unverträglich mit der modernen Hypnose zum Coaching oder zur Therapie. Ganz gleich, ob Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, Ihr Selbstvertrauen stärken möchten oder auch Depressionen, Ängste oder psychosomatische Beschwerden auf hypnotischem Weg lindern möchten: Hypnose und Glauben stehen in aller Regel nicht in Konflikt.

Das alte Bild von Hypnose - und ein modern-wissenschaftlicher Ansatz

Bis vor etwa 50 Jahren herrschte noch ein sehr altertümliches Bild der Hypnose vor: Sie würde manipulieren, den Menschen willenlos machen und ihm den Willen des Hypnotiseurs aufzwingen, der durch den Zustand der Trance quasi automatisch und ohne eigenes Zutun ausgeübt werden soll. Der Mensch als Subjekt ohne eigenen Willen, der durch den Hypnotiseur umprogrammiert werden soll.

Dieser alte Ansatz ist - ebenso wie diese sehr veraltete Sicht- und Betrachtungsweise - allerdings längst überholt. In den Händen von seriösen Hypnotiseuren setzt die moderne Hypnose auf einen ausschließlich kooperativen Ansatz: Nicht der Wille des Hypnotiseurs steht im Vordergrund, sondern einzig und allein der individuelle Veränderungswunsch des Klienten.

Dieser Prämisse folgen auch die Hypnose-Experten des Deutschen Verbands für Hypnose e.V.: Ein Blick in unseren für Mitglieder verpflichtenden Ethikkodexes zeigt, dass Hypnose beispielsweise ausnahmslos zur Erhellung / Erweiterung des eigenen Bewusstseins eingesetzt wird, und nicht etwa zu dessen Einengung. Ebenso findet kein Aufzwängen eines fremden Willens statt und Klienten werden weder willenlos noch ausgeliefert sein. Tatsächlich ist genau das exakte Gegenteil der Fall: Statt einer Entmächtigung des eigenen Willens und Wollens findet eine kraftvolle Selbst-Ermächtigung statt.

Wenn Sie unseren Ethikkodex aufmerksam durchlesen werden Sie feststellen, dass der moderne Ansatz der Hypnose fast schon konträr zu den klassischen und klischeebehafteten Bildern steht. Als modernes Psychotherapeutikum gilt die Hypnose als genauso sicher und religionskompatibel wie andere psychotherapeutische Verfahren, wie etwa der Tiefenpsychologie, der Gesprächs- oder auch der Verhaltenstherapie. All diese Verfahren können komplementär (ergänzend) etwa zu seelsorgerischeren Maßnahmen genutzt werden, da sie unterschiedliche Ziele verfolgen.

Folgt einige Beispiele zur Kompatibilität von Hypnose und Glauben / Religion:

Hypnose und Christentum

Gläubige Christen verbindet ein tiefer Glauben mit ihrem Gott. Die Nutzung von seriösen Hypnoseangeboten und die Verwirklichung des individuellen Glaubens stellen keine Gegensätze dar. Vielmehr ergänzen Sie sich: Der Glaube bildet die Basis für das persönliche Seelenleben. Hypnose kann dabei helfen, intrapsychische Konflikte zu harmonisieren und unterstützt Klienten dabei, Blockaden zu lösen und gleichsam Ressourcen zu stärken.

Gläubige Christen sollten dementsprechend eine/-n Experten/-In auswählen, der (wie mittlerweile eigentlich üblich) moderne Hypnoseverfahren anbietet, die auf Kooperation setzen und gleichsam auf jegliche okkulten Elemente verzichten (die ohnehin nichts mit der modernen Hypnose zu tun haben).

Die Hypnose ist also keinesfalls als Ersatz für Glaube oder Gebet anzusehen, sondern vielmehr als Ergänzung, die bedarfsgerecht eingesetzt werden kann, wenn die Psyche zusätzliche Unterstützung benötigt. So spricht zum Beispiel weder aus Sicht der katholischen noch der evangelischen Kirche irgend etwas gegen den Einsatz seriöser, hypnotherapeutischer Verfahren. In den Quellenangaben am Seitenende finden Sie einige Beispiele für den Einsatz therapeutischer Hypnose a) im Evangelischen Krankenhaus Mettmann sowie einen b) Workshop über den Nutzen der Hypnotherapie, der von der Kreisjugenddiakonin im Kirchenkreis Oldenburger Münsterland durchgeführt wurde.

Hypnose im Islam

Wenngleich im islamischen Glauben keine allgemeingültig einheitliche Religionsrechtsprechung existiert, so scheint eine Nutzung von Hypnose zu therapeutischen Zwecken nicht haram - und damit nicht verboten - zu sein. Eine Ausnahme kann womöglich die hypnotische Regression (die hypnotische Zeitreise in die eigene Vergangenheit) - hier insbesondere die hypnotische Regression - darstellen. Ansonsten dürfte einer Nutzung der Hypnose nichts im Wege stehen, sofern sie sachgerecht und seriös ausgeübt wird. Der kooperative Ansatz moderner Hypnoseverfahren spielt hier eine große Rolle: Selbstverständlich wird der Hypnotiseur nicht versuchen, dem Klienten seinen eigenen Willen aufzuzwingen, oder mit spiritistischen / beschwörerischen Elementen arbeiten.

Hypnose und Meditation

Meditation ist per Definition keine Religion, allerdings existieren mehrere Religionen, die meditative Verfahren nutzen. Mittlerweile scheint sich hier ein sinnvoller Ansatz ausgeprägt zu haben: Hypnose und Meditation werden als zwei paar Stiefel behandelt. So kann sich ein Meditierender etwa mit hypnotischen Entspannungsverfahren auf die Meditation vorbereiten, die dann - unabhängig von Hypnose und Trance - separat ausgeübt wird. Eine ideale Kombination!

Hypnose in Konflikt mit Religion?

Wenn Sie sich bei einem Unfall ein Bein brechen, werden Sie vermutlich - unabhängig von Ihrem Glauben - ärztliche Unterstützung suchen. Seelische Leiden gelten - je nach individueller Pathologie - mittlerweile genauso als Erkrankung mit Behandlungsnotwendigkeit wie körperliche Gebrechen. Am Beispiel der klinischen Depression: Durch meist multifaktorielles Entstehen, an dem auch neurologische Prozesse beteiligt sind (und nicht ausschließlich nur die eigenen "Gedanken"), macht eine sachgerechte ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung hier großen Sinn - und kann lebensrettend sein.

Derzeit existieren in Deutschland nur drei bekanntere, religiöse Strömungen, die einen Einsatz der Hypnose untersagen bzw. diesem kritischen gegenüberstehen:

  1. Zeugen Jehovas
    Unter https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/102003488 wird beschrieben, warum Hypnose möglicherweise "nichts für Christen" ist. Dabei wird Bezug genommen auf ein unwissenschaftliches, mehrere Jahrzehnte altes (!) Buch, das von einer britischen Autorin und Aktivistin (!) über paranormale Phänomene geschrieben wurde. Hier beschreibt die Autorin, dass "auch heute noch" (Stand: vor mehreren Jahrzehnten ...) "viele hypnotische Phänomene mit dem spiritistischen in Zusammenhang gebracht werden". Dies trifft allerdings weder auf die moderne Hypnose noch die heutige Zeit zu, wo Hypnose in vielen Bereichen und vielen Ländern dieser Welt wissenschaftliche Anerkennung genießt und sich deutlich von spiritistischem Gedankengut oder ebensolchen Praktiken abgrenzt.
  2. eine medienbekannte US-amerikanische Gruppierung
  3. ein wenige kleine, nicht in den größeren Kirchen organisierte, konservativ-christliche Glaubensgemeinschaften

In den meisten Fällen liegt dem vermeintlichen Hypnoseverbot eine wissenschaftlich inkorrekte, seit mehreren Jahrzehnten völlig überholte Definition der Hypnose zugrunde, die sowohl eine Nähe zum Okkultismus suggeriert, als auch davon ausgeht, dass der Hypnotiseur dem Hypnotisanden seinen Willen in einem (vermeintlich selbst willenlosen) Trancezustand aufzwänge könne.

Diese Definition hat rein gar nichts mehr mit dem mittlerweile verbreiteten, kooperativen Ansatz von Hypnose zu tun. Einzig und allein das Wort Hypnose stellt hier noch eine Verbindung dar. Leider scheint das Bild des übermächtigen Hypnotiseurs mit vermeintlicher Fremdkontrollfunktion noch zu spannend und zu übermächtig in vielen Köpfen verankert zu sein. Der Deutsche Verband für Hypnose e.V. setzt sich deshalb genauso für einen seriösen, wertschätzenden und religionskompatiblen Einsatz der Hypnose, wie auch für Aufklärung über das wahre Wesen der Hypnose, ein.

Kurz-Checkliste Hypnose und Religion

Sorgen, dass Hypnose und Religion sich beißen könnten, sind in aller Regel unbegründet. Modere Hypnotiseure setzen auf einen kooperativen Ansatz, der den Klienten wieder in Einklang mit den eigenen Stärken und Ressourcen führen soll - und keinesfalls auf eine vermeintliche Unterwerfung in Willenlosigkeit. Nichts desto trotz werden Gläubige durchaus immer wieder vor der vermeintlich "bösen" Hypnose gewarnt. In diesem Fall können Sie folgende Punkte in Form einer Kurz-Checkliste abarbeiten, um überprüfen zu können, ob die Warnungen wirklich zutreffend sind:

  • stammt die Warnung vor Hypnose von einer tatsächlichen religiösen Autorität (Pfarrer, Priester, Diakon, Seelsorger, Imam etc.)?
  • wenn Sie aus den Reihen der eigenen Glaubensgemeinschaft kommen sollte: Basiert die Info auf überprüfbaren Fakten / ist sie durch tatsächliche Recherche begründet, oder speist sie sich aus dem "Hörensagen" bzw. aus Hollywood-Filmen bzw. reißerischen Mediendarstellungen?
  • basiert die Warnung noch auf dem (seit mehr als 50 Jahren überholten!) alten Bild der Hypnose, dass sie den Hypnotisanden scheinbar "willenlos" macht? Moderne Hypnose setzt auf Kooperation!
  • basiert die Warnung auf der Vorannahme, dass bei Hypnose mit Beschwörung, Magie, Okkultismus, Spiritismus oder Geistern gearbeitet wird? Seriöse Experten werden die Hypnose als verlässliches Werkzeug anbieten, das rein gar nichts mit Zauberei zu tun hat.
  • wird davor gewarnt, dass die Hypnose den eigenen Glauben bzw. den Bezug zur Gottheit schwächen könnte? Gläubige Klienten berichten oftmals das genaue Gegenteil: Durch die Lösung von Blockaden und die Stärkung innerer Ressourcen kann sich in aller Regel ein noch reichhaltigerer, tieferer Bezug zum Glauben und Gott entwickeln

Hypnose wird als therapeutisches Verfahren - genauso wie andere psychotherapeutische Interventionen - zu Heilzwecken angeboten; im Coachingbereich zur Veränderungserleichterung oder Zielerreichung. Gerade bei ausgeprägten Pathologien kann eine geeignete therapeutische Intervention lebensrettend sein; aus diesem Grunde sollte man vorschneller, nicht-faktenbasierter oder unwissenschaftlicher Kritik an der Hypnose, die in vielen Fällen lediglich auf Hörensagen oder reißerischen Medienberichten basiert, sehr kritisch und prüfend gegenüberstehen. Und im Zweifelsfall das Gespräch suchen: Ein Dialog mit einer führenden, erfahrenen und faktenliebenden religiösen Autorität kann Augen und Verstand - oftmals überraschend - gleichzeitig öffnen.  

Hypnose und Religion / Glauben: Eine gute Kombination und kein Widerspruch!

Nochmal zusammenfassend:

Moderne Hypnose …

  • ist nicht okkult, magisch oder mystisch
  • versetzt Klienten nicht in einen willenlosen Zustand
  • verändert das Bewusstsein nicht negativ
  • zwingt einem Klienten unter keinen Umständen den Willen des Hypnotiseurs auf

… sondern unterstützt Klienten dabei, eigene Blockaden zu lockern und zu lösen, während zeitgleich innere Ressourcen gestärkt werden.

Somit stellt die moderne Hypnose ein genauso zeitgemäßes und seriöses Therapeutikum dar wie viele andere anerkannte medizinische und psychotherapeutische Verfahren.


Quellen und weiterführende Literatur

  1. Dr. Björn Migge (2005) - Moderne Hypnotherapie - okkult, magisch? http://www.wiwl.de/infos/hypno-coaching311205.pdf
    Dr. Migge beschreibt in seinem Text, warum insbesondere Hypnose und Christentum hervorragend zusammenpassen - und warum die sehr alten (und wissenschaftlich völlig falschen) Bilder und Vorstellungen von Hypnose, die eine Nähe zur Magie oder zum Okkultismus zeigten, mittlerweile völlig überholt und schlichtweg unzutreffend sind

  2. Westdeutsche Zeitung (2011) - Hypnose, ein Selbstversuch. https://www.wz.de/nrw/kreis-mettmann/hypnose-ein-selbstversuch_aid-30546071
    Der Einsatz von Hypnose am Evangelischen Krankenhaus Mettmann wird beschrieben

  3. Evangelische Jugend Oldenburg - Hypnose-Workshop - https://www.evangelische-jugend-oldenburg.de/veranstaltungen/hypnose/

Bildquelle: "No-Te", A man is reading the Holy Bible and praying in a worship room in a Christian church. | © Adobe Stock

Welthypnosetag

 Termininfo: Stammtisch zum Welthypnosetag 4.1.2019 in München in Kooperation mit Alexander Seel. Anmeldung und Info auf Facebook unter: https://goo.gl/fSasuU

Der Welthypnosetag entstand auf eine Idee des amerikanischen Hypnotiseurs Tom Nicoli hin. Seine Premiere feierte er  am 4. Januar 2005, mit der NGH (National Guild of Hypnotists) als Schirmherr. Das erklärte Ziel: "To help educate the general public of the truth and benefits the timeless and natural process of hypnotism has to offer anyone." - die Öffentlichkeit über das Wesen und die Vorteile der uralten Heilmethode der Hypnose aufzuklären.

Seither wird der 4. Januar Jahr für Jahr von tausenden Hypnotiseuren auf der ganzen Welt genutzt, um über Hypnose zu informieren oder um sich kollegial zu treffen und auszutauschen. 

Der Welthypnosetag in Deutschland

Wenngleich die NGH seinerzeit in den deutschsprachigen Ländern noch weitestgehend unbekannt war, fand der Welthypnosetag bereits zum Premierendatum am 4. Januar 2005 hin  auch in Deutschland statt. Olf Stoiber wurde 2004 zum ersten deutschen Lehrtrainer der National Guild of Hypnotists ernannt, und nutzte seine guten Kontakte in die USA, um den Welthypnosetag auch hierzulande organisieren zu können. So fanden am 4.1.2005 bundesweit mehrere Veranstaltungen statt, es gab einige Radiointerviews, und in München trafen sich in den kommenden Jahren die Kollegen zum Welthypnosetags-Stammtisch der Freien Gesellschaft für Hypnose e.V. 

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[Erstes Bild: Welthypnosetag mit der Freien Gesellschaft für Hypnose e.V. in München - 2005. Zweites und drittes Bild: Veranstaltung von Mitgliedern des Deutschen Verbands für Hypnose e.V. (DVH) in den Verbandsräumen im Münchner Glockenbachviertel - Welthypnosetag 4.1.2013] 

Checkliste: So finden Sie einen seriösen Hypnotiseur

In Deutschland existieren keinerlei Vorschriften, die das Führen einer Praxis, eines Instituts oder einer Ausbildungsstätte für Hypnose reglementieren würden. Jeder kann und darf Hypnose in Einzel- oder Gruppensitzungen anbieten und zudem ausbilden, ganz gleich, ob die hierfür benötigten Qualifikationen vorhanden sind oder nicht.

Hier ist der Kunde in der Pflicht: Der Anbieter sollte genau auf seine Qualifikationen und seinen Werdegang befragt werden. Viele Hypnotiseure gehen bereits nach einer 1- oder 2-tägigen Ausbildung in die eigene Praxis; auch, wenn hier bereits Grundwissen an Hypnose vorhanden ist, fehlt häufig das dringend benötigte Knowhow, um Menschen bei ihren ganz persönlichen Veränderungsprozessen zu begleiten.

Die folgende Check-Liste gibt Ihnen einige Orientierungspunkte, die Ihnen bei der Auswahl möglicherweise gute Dienste leisten wird:

Hypnose - Seriös und anerkannt?

  1. Welche Ausbildung hat der Hypnotiseur?
    Viele Hypnotiseure kommen ursprünglich aus Heilberufen, wie z.B. der Humanmedizin (Ärzte), der Psychotherapie (psychologischer Psychotherapeut) oder der Naturheilkunde (Heilpraktiker). Einige Hypnotiseure sind auch Quereinsteiger und kommen oftmals aus helfenden, sozialen Berufen oder der Kommunikation. Da Hypnose mittlerweile eine eigene Behandlungsform darstellen, spielt der Hintergrund eines Hypnotiseurs keine große Rolle mehr. Viel wichtiger ist oftmals seine Qualifikation als Hypnotiseur: Welche Ausbildung hat er absolviert, welche Inhalte gelernt, und: Beherrscht er noch andere Verfahren neben klassischer Hypnose?

  2. Über welchen Erfahrungsschatz verfügt der Hypnotiseur?
    Zwanzig Jahre Berufserfahrung muss nicht unbedingt für Qualität bürgen - man kann auch 20 Jahre lang alles falsch machen und nichts dazu lernen. Stellen Sie sich selbst die Frage, wie viel Erfahrung Ihr Therapeut haben muss. Vielleicht ist Ihnen einen verständnisvoller, älterer und ruhiger Therapeut lieber, vielleicht möchten Sie die Hypnose lieber bei einer jungen und hochmotivierten Hypnotiseurin erleben. Die Geschmäcker sind verschieden - hören Sie hier auf Ihr Gefühl.

  3. Mann oder Frau?
    Für viele Menschen spielt es keine Rolle, ob ihr Coach oder Therapeut männlich oder weiblich ist. Für andere schon. Gehen Sie hier nach Ihrem Bauchgefühl, auf das Sie durchaus hören sollten.

  4. Supervision
    Supervision bedeutet, dass ein Therapeut oder Coach sich regelmäßig mit seinem Ausbilder oder Supervisor kurzschließt um sicher zu stellen, dass man optimal Arbeitsfähig ist und seinen Klienten ein Maximum an Leistung und Qualität bieten kann. Welche Form von Supervision nimmt Ihr Hypnotiseur in Anspruch?

  5. Heilerlaubnis
    Ängste und weitere Symptome, die eine heilkundliche Zulassung erfordern, werden oftmals unter dem Deckmantel der "Gesundheitsförderung" illegal behandelt. Hier setzen Sie sich selbst und Ihrer Gesundheit einem großen Risiko aus. Klären Sie also im Vorfeld unbedingt ab, ob Ihr Hypnotiseur tatsächlich heilen darf, wenn es um Heilung oder Linderung geht. Eine Heilerlaubnis ist nicht nötig, wenn es um Coaching und Anwendungsbereiche außerhalb der klassischen Heilkunde geht.

Nutzen Sie Ihre Eigenverantwortung und hören Sie ruhig auch auf Ihr Bauchgefühl: Alle Urkunden und alles Fachwissen der Welt helfen nichts, wenn Sie sich nicht gut aufgehoben fühlen.

Sicherheit durch Hypnose beim Fachmann: Wofür DVH-Mitglieder bürgen.

Wenn Sie kein Risikospiel schätzen und gleich auf Nummer Sicher gehen wollen: Nutzen Sie doch die Hypnose bei einem der vielen hundert Mitglieder des Deutschen Verbands für Hypnose e.V. (DVH)! Für Sie hat das folgende Vorteile:

  • Hohe ethische Maßstäbe: Verbindlicher Ethikkodex.
    DVH-Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung unseres Ethik-Kodex. Somit kommen Sie nicht nur in den Vorzug einer fachlich korrekten, sondern auch einer ethisch einwandfreien Behandlung, bei der so wichtige Dinge wie z.B. die Schweigepflicht verbindlich eingehalten werden müssen. Ohne Wenn und Aber!

  • Eine einwandfreie, fachgerechte Behandlung.
    DVH-Mitglieder sind angehalten, ausschließlich im Rahmen ihrer fachlichen und auch rechtlichen Kompetenz zu agieren. Unsere Mitglieder dürfen keine "verdeckten" Heilbehandlungen durchführen, wenn ihnen hierzu die rechtliche Legitimation (in Form einer Heilerlaubnis fehlt). Sie dürfen ausschließlich dann tätig werden, wenn sie für die vorgesehene Aufgabe auch passend qualifiziert sind. 

  • Ehrlichkeit & Ehrbarkeit.
    Dem guten Anstand halber: Unsere Mitglieder sind verpflichtet, ehrliche Aussagen über ihre eigenen Qualifikationen und ihren eigenen Werdegang zu treffen. Dazu gehören unter anderem absolvierte Ausbildungen und Berufserfahrung. 

  • Anti-Sekten-Sicherheit.
    Der gekonnte Einsatz von Hypnose soll zu mehr persönlicher Freiheit führen - im Denken, im Fühlen und im Handeln. Das funktioniert natürlich nur, wenn der behandelnde Hypnotiseur frei von den Einflüssen von Sekten oder sonstwie dogmatisch agierender Gruppen agieren kann. Die Mitglieder des Deutschen Verbands für Hypnose e.V. (DVH) distanzieren sich durch ihre Bestätigung des Ethikkodex aktiv von allen Sekten und sektenartigen Strukturen. 

  • Verbandseigene Prüf- und Schlichtungsstelle.
    Der Verband hat eine eigene Prüf- und Schlichtungsstelle, dem die Mitglieder gegenüber - im wirklich selten Fall der Fälle - Rechenschaft ablegen müssen. Sollte ein Mitglied gegen die Verbandssatzung, den Ethikkodex oder die o.g. Punkte verstoßen haben, droht sofortiger Verbandsausschluss. Dies garantiert den Klienten ein Höchstmaß an Sicherheit, da sie - im Gegensatz zu Hypnotiseuren, die nicht in einem Berufsverband organisiert sind - stets einen kompetenten und handlungsfähigen Ansprechpartner haben.

Der Deutschen Verband für Hypnose e.V. (DVH) hat viele hundert Hypnotiseure in ganz Deutschland - und auch im Ausland. Einige Kollegen finden Sie gleich Online hier: Hypnotiseur finden . Oder rufen Sie das Verbandsbüro an unter: 089-444 569 44 . 

Abreaktion

Unter einer Abreaktion versteht man einen Prozess, in dem alte, aufgestaute Gefühle in einem meist sehr emotional bewegenden Prozess losgelassen (abreagiert) werden.

Abrekationen begegnet man meist bei regressiv orientierten Therapien, die sich schwerpunktmäßig mit den lebenshistorischen Gegebenheiten eines Klienten beschäftigen. Gerade in jungen Jahren hat man viele Gefühle, die man damals noch nicht verarbeiten konnte, verdrängt. Manchmal kommt es zu einer Komplettverdrängung, in der sowohl die Erinnerung als auch die damit verbundenen Gefühle nicht mehr bewusst vorhanden sind. In vielen Fällen findet allerdings eine Teilverdrängung statt, in der man sich zwar bewusst noch erinnern kann, WAS passiert ist, aber keinen Zugriff mehr auf die Emotionen hat, die man damals erlebte.

In einer Hypnoanalyse werden verdrängte Emotionen aufgedeckt und bearbeitet. Die Abrekation öffnet das Tor zur Katharsis, der inneren Reinigung: Die alten, aufgestauten Gefühle werden entladen und es entsteht Platz für Neues.

Arten der Hypnose

Die vielen Gesichter der Hypnose

Hypnose: Ein einziges Wort, aber viele verschiedene Bedeutungen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen gerne vorstellen, welche Arten der Hypnose es gibt und wie sie sich voneinander unterscheiden.

Anwendungsgebiete der Hypnose

Eigentlich arbeiten sie alle mit demselben Werkzeug: Der Zahnarzt mit seinem Schmerzpatienten, der Therapeut mit seiner von Angstattacken geplagten Klientin, und der Bühnenkünstler bei der Showhypnose. Und dennoch unterscheidet sich die Art der jeweiligen Arbeit grundlegend, auch, wenn sich die Art der durchgeführten Hypnose oftmals erstaunlich ähnelt.

Hypnocoaching: Gesundheitsprophylaxe und die Stärkung gesunder Persönlichkeitsanteile

Unter Hypnocoaching versteht man die hypnotische Arbeit mit Menschen, wenn keine therapeutische oder klinische Indikation vorliegt. Einige klassische Anwendungen für das Hypnocoaching sind:

  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsreduktion
  • Selbstbewusstseinsförderung
  • Businesscoaching mit Hypnose
  • Blockadenabbau

Modernes Hypnocoaching ist weit mehr als nur das Vorlesen von vorgefertigten Hypnoseskripten. So arbeiten qualifizierte Hypnocoaches je nach Bedarf mit dynamisch-ressourcenorientierten Mitteln, wie z.B. ideomotorischer Fingerbefragung oder Dialogtechniken wie dem Zauberraum. Erfolge können sich oftmals schon nach der ersten Sitzung einstellen.

Hypnotherapie: Arbeit an den tiefsten Seelenschichten

Therapeutische Manuals, wie zum Beispiel das ICD-10 (International Classification of Diseases), geben vor, wann aus einem Problem ein klinisch relevantes Symptom wird. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Ängste
  • Depressionen
  • psychosomatische Erkrankungen
  • Phobien
  • Panikattacken
  • Sexualstörungen
  • neurotische Störungen
  • ... und viele mehr

All diese Symptome dürfen in Deutschland ausschließlich von Menschen mit therapeutischer Zulassung behandelt werden. Dies sind in der Regel Heilpraktiker, Pschotherapeuten oder Ärzte. Wenn diese nun mit Hypnose arbeiten, spricht man von Hypnotherapie. Der Hypnotiseur heißt in diesem Fall Hypnotherapeut.

Die Hypnotherapie genießt seit 2006 wissenschaftliche Anerkennung, und das aus gutem Grund: Sehr häufig sind selbst bei schwerwiegenden Problemen beeindruckende Fortschritte zu erzielen. Gute Hypnotherapeuten arbeiten mit ihrem Klienten an den tiefsten Schichten ihre Seele, und entlasten auf diesem Weg von altem Ballast (Hypnoanalyse) oder bauen beispielsweise neue, hilfreiche Ressourcen auf (lösungsorientierte Hypnotherapie). In vielen Fällen lässt sich die Hypnotherapie auch prima mit anderen, bereits laufenden Psychotherapien kombinieren.

Blick über den Tellerrand

Hypnose kann noch in vielen weiteren Fällen eingesetzt werden. So gibt es zum Beispiel die forensische Hypnose, die die Polizei bei der Ermittlung in Straffällen unterstützen soll. Es gibt experimentelle Hypnose, Hypnose in Kombination mit anderen Techniken, wie zum Beispiel EFT und EMDR, und vieles mehr. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich also immer.

Hypnosestile - und was sich dahinter verbirgt

In der Hypnose selbst lässt sich nochmals zwischen verschiedenen Stilarten unterscheiden. Häufig hört man hier von:

  • Direkter Hypnose, oder echter Hypnose
  • Indirekter Hypnose, oder Hypnose im Stile von Milton H. Erickson

Die direkte Hypnose

Direkte Hypnose wird auch häufig direktive Hypnose oder paternale Hypnose genannt. Ihre Fans bezeichnen sie gerne auch als echte Hypnose. Sie zeichnet sich durch relativ direkte Befehle aus, wie zum Beispiel "Schließe deine Augen und entspanne deinen ganzen Körper". Ziel ist es meist, den Klienten möglichst schnell in möglichst tiefe Trancezustände zu befördern.

Die indirekte Hypnose

Bekanntester Vorreiter der indirekten Hypnose war der amerikanische Psychiater Milton H. Erickson, der auch heute noch als Aushängeschild für den indirekten Stil dient. Das Vorgehen bei der indirekten Hypnose ist sehr permissiv, eine typische Formulierung wäre zum Beispiel "und vielleicht spürst du jetzt, wie schwer deine Augenlider werden und wie sie sich jetzt ganz von selbst schließen ... während du jetzt oder in wenigen Augenblicken feststellst, wie sich dein Körper ganz automatisch wundervoll entspannt". Ziel der indirekten Hypnose ist es, dem Klienten (zumindest scheinbar) die Kontrolle über sein Handeln, Empfinden und Trance-Erleben zu geben.

Welcher der beiden Stile ist nun besser?

Der Deutsche Verband für Hypnose e.V. unterstützt einen sehr pragmatischen Hypnoseansatz: Der beste Stil kann immer nur der sein, der zum Klienten passt! Manchmal ist direkter besser, während für andere Klienten ein sanfterer Stil wahre Wunder wirken mag.

Aus diesem Grund begrüßt es der Verband, wenn seine Mitglieder möglichst umfassend ausgebildet sind. Ein Hypnotiseur, der sowohl direkten als auch indirekten Stil beherrscht, wird sich niemals die Frage stellen müssen, welche Art von Hypnose er jetzt nutzt. Statt dessen lässt er sich auf das Erleben des Klienten ein und findet so automatisch den richtigen Stil.

Wie sicher ist Hypnose?

Gerade vor der ersten Hypnosesitzung beschäftigt einen natürlich der Gedanke, was einen erwartet. Wird man willenlos oder ohnmächtig sein? Kann die Hypnose etwas auch gegen den eigenen Willen tun, so dass einem der Hypnotiseur zum Beispiel befehlen kann, nicht mehr zu rauchen - selbst dann, wenn man gar nicht aufhören möchte? Ist die Hypnose gar gefährlich? Und - wie fühlt sich die Hypnose überhaupt an? Bevor man sich für eine Hypnose entscheidet, möchte man Antworten auf diese Fragen. Hier sind sie:

Ist man in Hypnose willenlos?

Ganz klar: Nein! In Hypnose behalten Sie Ihren vollen Willen. In der Regel bekommen Sie sogar noch jedes gesprochene Wort mit. Ein typisch hypnotisiertes Gefühl gibt es nicht, da jeder Mensch den Trancezustand subjektiv unterschiedlich erlebt. So fühlen sich manche Klienten einfach nur angenehm und wohlig entspannt. Andere wiederum erleben, wie ihre Sinne "schärfer" werden und ihr Verstand sich klärt und erwacht. Das individuelle Erleben ist also so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Klienten erzählen uns deshalb nach einer ersten Hypnosesitzung oft: "Es war ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe - und einfach wunderschön!" Es ist überhaupt nicht wichtig, wie Sie die Hypnose subjektiv erleben. Es empfiehlt sich also, nicht zwanghaft auf ein bestimmtes Gefühl zu warten - sondern einfach ganz entspannt zu erleben, was passiert.

Der innere Wächter

Hypnose kann auch grundsätzlich nichts gegen Ihren Willen ausrichten. Jeder Mensch verfügt über eine Art inneren Wächter, eine Kontrollinstanz, die sich auch in tiefster Trance nicht ganz abschalten lässt. Dieser Wächter passt darauf auf, dass die grundlegenden Moral- und Wertvorstellungen eines Menschen unangetastet bleiben und legt im Falle einer Grenzüberschreitung ein lautstarkes Veto ein.

Hypnose ließe sich nun tatsächlich nutzen, um diese Grenze ein gutes Stück weit zu verschieben. Dies setzt allerdings einen ziemlich bösartigen Hypnotiseur voraus, der sich wiederum an einem ziemlich labilen Opfer versucht. Dass derartige Grenzverschiebungen allerdings auch völlig ohne Hypnose möglich sind, zeigt das Milgram-Experiment aus den USA. Der amerikanische Forscher Stanley Milgram stellte in einem spektakulären Experiment fest, dass sich ein Großteil aller Durchschnittsmenschen von angeblichen Autoriäten dazu bewegen lässt, Unbeteiligte systematisch und gezielt zu quälen und zu misshandeln.

Fazit: Die Hypnose selbst macht nicht willenlos. Im Gegenteil - gute Hypnotherapeuten helfen Ihnen sogar dabei, wieder mehr Willen über sich selbst zu gewinnen. Dies nennt man Selbstermächtigung und die Konsequenz ist, dass man selbst wieder am Steuer seines Lebens steht. Und ein Mensch mit kriminellen Absichten könnte sein Ziel vermutlich auch ohne Hypnose gut erreichen.

Wie sicher ist die Hypnose nun für Klienten?

Die Hypnose erlaubt oftmals überraschend schnelle und dennoch nachhaltige Veränderung - ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Körperlich und geistig gesunde Menschen dürfen die Hypnose also uneingeschränkt bedenkenlos genießen. Bei körperlichen oder seelischen Störungen ist die Hypnose meist auch möglich, es empfiehlt sich jedoch eine vorherige Absprache mit dem jeweiligen Hypnotiseur, oder, sofern er über keine Heilzulassung verfügt, mit einem Therapeuten oder Arzt.

Hypnose

Hypnose gibt es, in den verschiedensten Formen, schon seit tausenden von Jahren. Im alten Ägypten ließen sich die Pharaonen, während sie schliefen, gerne von sogenannten Tempelflüsterern durch sorgsam ausgewählte Suggestionen stärken. So sollte sichergestellt werden, dass die mächtigen Pharaonen ausreichend Regeneration erhalten und ihren Aufgaben mit einer gestärkten Seele gegenüber treten. Im Europa des achtzehnten Jahrhunderts sorgte Franz-Anton Mesmer mit seinen Hypnosekünsten für Erstaunen. Auch später flammte die Hypnose immer wieder an verschiedenen Punkten des Erdballs auf, von Indien (wo der schottische Arzt James Esdaile zahlreiche Operationen ohne medikamentöse Narkose durchführte) bis nach England. Und natürlich findet man auch in zahlreichen Naturvölkern und schamanischen Heilkünsten hypnotische Strukturen wieder. Doch erst Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts kristallisierte sich die Hypnose als wirklich anerkannte Heil- und Behandlungsform heraus.

Seither ist der Siegeszug der Hypnose kaum zu stoppen. Immer mehr Menschen entdecken, wie leicht es ist, durch die gezielte Kommunikation mit ihrem eigenen Unterbewusstsein schnelle und dennoch anhaltende Veränderung zu erreichen. Viele Menschen schwören auf die Hypnose, wenn es darum geht, mit dem Rauchen aufzuhören oder ein paar ungeliebte Kilos zu verlieren. Am anderen Ende der Bandbreite wird die Hypnose jedoch auch sehr erfolgreich bei teils schwerwiegenden seelischen Erkrankungen eingesetzt. Die Hypnose genießt heute vollständige wissenschaftliche Anerkennung und wird in tausenden Heilzentren auf der ganzen Welt mit großem Erfolg praktiziert.

Vielleicht spielen Sie selbst mit dem Gedanken, eine Hypnosesitzung zu nutzen. Vielleicht wollen Sie die Hypnose auch lernen. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen deshalb einige Informationen zu diesem spannenden Thema bieten.

Hypnose - eine Definition

Wir verstehen Hypnose als optimale Kommunikation mit dem menschlichen Unterbewusstsein.

Menschliches Handeln, Denken, Erleben und Fühlen lässt sich in zwei Bereiche aufteilen:

  • das bewusste Denken
    ... der Logiker in uns. Zuständig für das Nachdenken, aber auch für das Grübeln. Die kritische Stimme in uns - oftmals überlebenswichtig, manchmal aber auch nervig. Unser bewusstes Denken hilft uns, logisch über Sachverhalte nachzudenken.
  • das Unbewusste (oder auch: Unterbewusstsein)
    unser Autopilot. Unser Unbewusstes arbeitet für uns ganz automatisch, ohne, dass wir uns irgendwie darum kümmern müssten. Hier ist unser bildhaftes Erleben beheimatet, hier wird unsere Gefühlswelt und unser emotionales Erleben geboren. Das Unbewusste ist unglaublich lernbegierig und nimmt uns gerne monotone, immer wiederkehrende Arbeiten und Aufgaben ab.

Modellhaft kann man davon ausgehen, dass wir zu 10% über unser Bewusstsein gesteuert werden und zu 90% durch unser Unbewusstes. Wie beim Eisberg, bei dem nur zehn Prozent sichtbar sind und über der Wasseroberfläche liegen, bleibt auch beim Menschen das wahrlich Wichtige oftmals verborgen.

Sowohl Bewusstsein als auch Unbewusstes haben ihre eigene Logik, Fähigkeiten und Gesetzmäßigkeiten. Beide Bereiche sind für den Menschen unverzichtbar. Aber nur, wenn beide Bereiche auch optimal miteinander kommunizieren, fühlen wir uns auch wohl und erreichen unsere Ziele. Was passiert, wenn die Kommunikation gestört ist und nicht funktioniert? Ein Beispiel:

Max M. möchte mit dem Rauchen aufhören. Er grübelt: Das viele Geld, der kratzige Hals, die Gesundheit, die leidet ... und außerdem möchte er nicht als willensschwach gelten! Also ab in die Tonne mit der Zigarettenschachtel und ein neues Leben begonnen. Wenn da nicht nicht die immer wiederkehrende Stimme wäre, die ihm sagt, zünd dir doch einfach eine an! Dieses nagende Gefühl, etwas zu verpassen ... der gute Vorsatz hält drei Tage, bis sich Max wieder eine Zigarette gönnt und kurz darauf genau so viel raucht wie zuvor.

Lag es an der brühmt-berüchtigten Willensschwäche? Ganz sicher nicht! Denn sich mit bewusster Kraft gegen unbewusste Muster zu stemmen, funktioniert auf Dauer nur ganz, ganz schlecht. Folgendes ist passiert: Max hat jahrelang gut trainiert, wie das mit dem Rauchen funktioniert. Sein Unbewusstes hat dies irgendwann für ihn automatisiert, um das Bewusstsein zu entlasten. Rauchen funktionierte irgendwann genau so automatisch wie Fahrradfahren oder Schnürsenkel binden. Und Rauchen wurde mit vielerlei Dingen automatisch verbunden: Der ersten Tasse Kaffee am Morgen, die kurzen Arbeitspausen, oder die entspannende Zigarette nach Arbeitsschluss. Plötzlich entscheidet sich Max bewusst dafür, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein löblicher Entschluss, nur leider hat das Unbewusste davon nichts mitbekommen. Während Max nun bewusst keine Zigaretten mehr anzündet, schlägt sein Unbewusstes Alarm: Hallo, hier fehlt etwas! Du hast was vergessen! Diese unbewusste Stimme, die sich oft auch als Gefühl oder einfach nur Drang oder Suchtgefühl bemerkbar machen kann, wird nun immer lauter. So laut, bis man irgendwann einfach nicht mehr weghören kann und sich wieder eine Zigarette anzündet. Hypnotiseure wissen: Das Unbewusste gewinnt immer!

Ähnliche Wirkmechanismen finden wir auch bei anderen Indikationen. Übergewichtige Menschen tragen in vielen Fällen ein (unbewusst verankertes) Selbstbild mit sich herum, in dem sie sich gar nicht schlank erleben können. Depressiv verstimmte Menschen haben oftmals das Gespür dafür verloren, wie sich "einfach wohlfühlen" anfühlt. Auch Blockaden treten dann erst auf, wenn das Bewusstsein in eine andere Richtung will, als das Unbewusste zulässt. Wer als Kind immer erzählt bekommen hat, wie schlecht, klein und minderwertig er ist, wird dies unbewusst abgespeichert haben. Spätere Versuche, etwas aus seinem Leben zu machen, werden dann mit tiefen und schmerzhaften Abstürzen quittiert.

Ein weiteres Beispiel: Eine Frau, die jahrelang an depressiven Verstimmungen leidet, nutzt eine Hypnotherapie. Während der Hypnosesitzungen führt sie der Therapeut in (konstruierte) Szenen, in denen sie sich glücklich fühlt oder einfach nur ein erstes Gespür dafür entwickelt und ihre eigene Gefühlswelt wieder zurück erobert. Das Unterbewusstsein kann hier nur sehr schlecht zwischen real und "nur" vorgestellt unterscheiden. Die guten Gefühle fühlt sie also tatsächlich. Ein geschickter Therapeut kann ihr nun helfen, diese neu gewonnenen Gefühle mit in den Alltag zu nehmen und sie dort immer öfter "real" zu fühlen.

Ein weiterer Definitionsansatz lautet also: Hypnose ist ein Zustand, in dem die Aufmerksamkeit weg von äußeren Einflüssen und hin zu innerem Erleben gleitet. Im Zustand der Hypnose wird das sogenannte kritische Denken abgeschwächt und durch ein Denken in Möglichkeiten ersetzt; im Rahmen einer sogenannten Wirklichkeitskonstruktion kann sich ein Hypnotisand also während der Trance seine eigene, innere Wirklichkeit aufbauen, sie verändern und spüren sowie erleben.

Hypnose ermöglicht hier in vielen Fällen rasche und überraschend langanhaltende Hilfe. Ganz gleich, ob es um tiefsitzende Muster aus der Kindheit geht, oder ob man nun einfach mit dem Rauchen aufhören möchte oder seinen Stress besser verarbeiten will:

Hypnose hilft, das Bewusstsein mit dem Unbewussten wieder in Einklang zu bringen. Denn wenn zwei an einem Strang ziehen, erreicht man seine Ziele immer noch am schnellsten.

Wie läuft eine Hypnose ab?

Der Ablauf von Hypnosesitzungen wird von einem erfahrenen Therapeuten individuell an Ihren persönlichen Bedarf angepasst. Dennoch ist es schön, schon vorher zu wissen, was einen so ungefähr erwartet. Hier ein Beispiel, wie die eigentliche Hypnose verlaufen könnte.

Vor der Hypnose steht erst einmal das Vorgespräch. Wenn Sie zu einem einmaligen Termin kommen, wie zum Beispiel einer Raucherentwöhnung, ist dieses Vorgespräch länger und vollgepackt mit Suggestionen, die bereits schon während des Sprechens in Ihrem Unterbewusstsein Ihre Wirkung entfalten. Bei mehrmaligen Sitzungen werden vielleicht Übungen durchgesprochen oder der Hypnotiseur interessiert sich dafür, welche Veränderungen bereits stattgefunden haben.

Dann kommt die Hypnose! Keine Angst, hier können Sie überhaupt nichts falsch machen, denn jetzt arbeitet Ihr Hypnotiseur. Durch eine sogenannte Induktion führt er Sie schrittweise in Trance und stellt den direkten Draht zu Ihrem Unterbewusstsein her. Eine Induktion kann sehr schnell gehen (Blitzhypnose), sich einer Fixation bedienen, bei der Sie sich eine Zeit lang auf einen bestimmten Punkt konzentrieren, oder sehr sanft und stufenweise stattfinden.

Nochmal: Sie können hier überhaupt nichts falsch machen und brauchen keine Angst davor zu haben, "nicht" in Trance zu gehen. Manche Menschen erwarten, plötzlich ein ganz bestimmtes Hypnosegefühl haben zu müssen. Dies ist nicht nötig und erlaubt es, alles, was passiert, einfach ganz entspannt zu erleben.

Nach der Induktion kann eine Vertiefung folgen. Hier gilt für den Klienten: Er darf jetzt machen, was er will! Wenn er weiterhin "denken" will, soll er denken. Er darf aber auch träumen, schwelgen, und seine Gedanken ganz frei und lässig ziehen lassen ... es gibt kein Falsch, es gibt kein Muss.

Nun ist die eigentliche Arbeit dran. Bei der Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion etc. füllt der der die Hypnotiseur/-in Ihr Unbewusstes mit kraftvollen Wirksuggestionen. Bei der therapeutischen Hypnose kann auch schon mal mit Dialogprozessen gearbeitet werden: In der Hypnose ist man natürlich noch in der Lage, zu sprechen!

Nach getaner Arbeit ist es Zeit für die Exduktion: Ihr Hypnotiseur löst die Hypnose auf und stellt sich, dass Sie wieder voll und ganz im Hier und Jetzt angekommen sind und sich sowohl wach und aktiv als auch gelassen und entspannt fühlen.

Klingt gut? Fühlt sich auch so an. Letzten Endes kann man eine Hypnose nicht wirklich beschreiben. Da sie völlig sicher und nebenwirkungsfrei ist, steht jedoch nichts im Wege, sie einfach mal auszuprobieren. Am besten bei einem qualifizierten Hypnotiseur. Wie Sie den finden? Das lesen Sie hier: Checkliste Hypnotiseur: Worauf es bei der Auswahl ankommt

Der Deutsche Verband für Hypnose e.V. (DVH) ist einer der größten deutschen Fachverbände für Hypnose und Hypnotherapie mit Sitz in München. Er ist unter der Registernummer 201737 seit 2008 im Vereinsregister eingetragen und wird vertreten durch seinen jeweiligen Vorstand (derzeit bestehend aus Olf Stoiber (1. Vorsitzender), Reinhold Saldow (2. Vorsitzender), Sidonie Carstensen, Klaus Benz). 

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